Symposium: Dynamik der Gewalt an Sportveranstaltungen

08.06.2016

Der Bericht vom Symposium, welches von der Universität Bern in Zusammenarbeit mit Fanarbeit Schweiz durchgeführt wurde, liegt vor.

Grusswort von Prof. Dr. Roland Seiler: "Dass Sport nicht nur positive Seiten hat, zeigt sich mit schöner Regelmässigkeit am Rand von Fussballspielen, wenn Fans sich gewalttätige Auseinandersetzungen mit anderen Fans, mit Sicherheitskräften oder mit der Polizei liefern. Obschon sich in grossen Umfragen bei den Fans des FC Basel und des BSC Young Boys Bern, die die Abteilung II des Instituts für Sportwissenschaft der Universität Bern durchgeführt hat, nur eine kleine Minderheit als gewaltbereit bezeichnet hat, sind diese Ausschreitungen ein wichtiges Thema in den Medien und auch in der Politik. In den letzten Jahren haben sich Dr. des. Alain Brechbühl und Dr. Annemarie Schumacher deshalb intensiv mit der Entstehung von Gewalt bei Fans beschäftigt. Es ging dabei darum, Situationen zu erkennen, die Anzeichen für potenzielle Eskalationen in sich tragen, und die individuellen Bewertungsprozesse zu erfassen, die in den Situationen dann zu Gewaltausbrüchen oder aber auch zur Befriedung führen.

Mit dem heutigen Symposium geht es uns darum, einerseits unsere eigenen Forschungsergebnisse in Verbindung mit ähnlichen Studien aus England und Dänemark einer interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren, und andererseits mit den betroffenen Personen aus der Praxis, seien das die Fans, die Clubs oder die Polizei, nach Lösungsansätzen zu suchen, die sich aus den Ergebnissen allenfalls ableiten lassen."

Bericht Symposium „Dynamik der Gewalt an Sportveranstaltungen“ als Download

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